Die Grundannahmen des NLP

könnte man auch GRUNDPRINZIPIEN – PHILOSOPHIE – SPIELREGELN nennen.

Die Vorannahmen beschreiben die grundlegenden Einstellungen des NLP. Sie wurden zum größten Teil von Menschen übernommen, die auf ihrem Gebiet außergewöhnliche Resultate erzielten. NLP ist also nicht nur eine Sammlung wirksamer Werkzeuge, sondern vor allem eine nützliche Einstellung für unsere persönliche Weiterentwicklung.

1. Wir alle sind einzigartig und erleben die Welt auf unterschiedliche Weise. Jeder Mensch ist anders und hat seine eigene Art zu sein.

2. Geist, Körper und Umwelt bilden ein einheitliches System. Unsere geistige Einstellung beeinflusst unser psychisches und physisches Wohlbefinden. Ebenso kann das, was wir tun, auch unser Denken verändern.

3. Jedes Verhalten ist Kommunikation. Auch Schweigen. Nonverbales Verhalten beeinflusst die Wirkung einer Botschaft.

4. Die Bedeutung von Kommunikation ergibt sich aus der Reaktion, die sie hervorruft – nicht aus der Absicht des Senders.

5. Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an Vorstellungen, ihrer „geistigen Landkarte“, und nicht an der Welt selbst. Eine Landkarte, d. h. ein „Modell der Welt“, spiegelt nicht punktgenau ein konkretes Gebiet wieder, sondern vielmehr dessen Struktur. Darin liegt ihre Brauchbarkeit begründet.

6. Mehr Wahlmöglichkeiten sind besser als keine Wahlmöglichkeiten. Die Erhöhung von Wahlmöglichkeiten führt zu mehr Verhaltensflexibilität.

7. Menschen treffen stets die beste Wahl aus dem, was ihnen an optionen zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung steht. Sie funktionieren in ihrem „Modell der Welt“.

8. Jedes menschliche Verhalten ergibt einen Sinn, wenn es im Kontext der „geistigen Landkarte“ der betreffenden Person gesehen wird.

9. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht, für denjenigen, der das Verhalten zeigt.

10. Jedes Verhalten ist in einem bestimmten Kontext nützlich.

11. Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung benötigen.

12. Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.

13. Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes.

14. Das flexibelste System-Element kontrolliert das System (vgl. kybernetisches „Gesetz der erforderlichen Vielfalt“).

15. Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar. Alles ist erreichbar, wenn die Aufgabe in hinreichend kleine Schritte unterteilt wird. Die gewohnheitsmäßige Abfolge von Denk- und Verhaltensvorschriften ist änderbar. Es kommt zur Flexibilisierung und zum Neulernen.

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